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Es „#läuft“ bei der Evangelischen Jugend im Dekanat Biedenkopf-Gladenbach

28. Jan 2016

 

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200 Besucher feiern besonderen Jugendgottesdienst zur Fusion der „ejuBIG“

Friedensdorf/Wallau. Der Aufbruch ist gelungen und die Evangelische Jugend hat den Weg bereitet für ein gelingendes Leben und Arbeiten im fusionierten Dekanat Biedenkopf-Gladenbach.

Von Jürgen Jacob

Mit der Abkürzung „ejuBIG“ für „Evangelische Jugend BIedenkopf-Gladenbach“, haben sich die Verantwortlichen ein gelungenes Wortspiel für eine „Große“ Aufgabe gestellt. Nicht nur deswegen hatten sich die Verantwortlichen der Evangelischen Jugend für den Startschuss der gemeinsamen Jugendarbeit im Hinterland und im oberen Edertal etwas ganz besonderes ausgedacht: Gemeinsam wurde an zwei Orten gefeiert und für die rund 11 Kilometer Wegstecke dazwischen ein Sonderzug der Kurhessenbahn gechartert.

Der JuGo stand unter dem Motto „#läuft“ und ehrenamtliche und hauptamtliche Mitarbeitende aus vielen Gemeinden und das JuGo-Team des Dekanates hatten sich schon im Vorfeld viele Gedanken gemacht und tolle Aktionen vorbereitet.

Schon in der Christuskirche in Friedensdorf herrschte reger Andrang: aus zahlreichen Orten aus allen Ecken der Region waren die Jugendlichen gekommen, um gemeinsam dieses einmalige Ereignis zu feiern. Jugendliche aus Friedensdorf und Gladenbach hatten den Einstieg vorbereitet. Die Friedensdorfer JuGo-Band gestaltete mit Liedern den ersten Teil und mit einer „piepigen“ Bewegungsaktion erfreuten die Jugendlichen aus Gladenbach die Besucher. Zudem gab es witzige Video-Botschaften aus Jugendkreisen, beispielsweise aus Dautphe oder Allendorf/Eder.

Dekanatsjugendpfarrer Stefan Föste (Steffenberg) und die Dekanatsjugendreferenten Klaus Grübener (Dautphetal) und Christian Reifert (Biedenkopf) machten deutlich, wie unterschiedlich man den Begriff „in Bewegung kommen“ auffassen und gestalten kann. Während Stefan Föste es eher gemütlich im Schaukelstuhl angehen lies, legte Klaus Grübener großen sportlichen Ehrgeiz an den Tag, ohne dabei mit dem Trim-Rad auch nur einen Zentimeter vorwärts zu kommen. Christian Reifert hingegen unterstrich, dass es nur mit dem ersten Schritt ein Anfang möglich ist.

Schritte mussten danach auch die Besucher zum Bahnhof Friedensdorf machen. In einem bunten Lindwurm zogen sie durch Friedensdorfs Straßen und enterten schließlich einen kompletten Triebwagen der Kurhessenbahn. Im Zug ging es aber auch noch bewegend weiter. Im Sinne eines „Speed-Datings“ mussten die Besucher alle zwei Minuten rotieren und hatten so die Chance, viele Menschen aus den anderen Orten besser kennen zu lernen.

Empfangen wurde der Zug dann in der „Alten Werkstatt“ in Wallau von der Band „Happy Ending“ mit Lobpreis-Liedern. Jugendliche aus Buchenau und Oberdieten hatten dort die inhaltliche Gestaltung übernommen.

Oberdietens Gemeindepädagoge Tobias Schade stellte in seinem Ansprache die Geschichte der Emmausjünger in den Mittelpunkt. Als besonderer Höhepunkt wurde dann auch die neue gemeinsame Homepage www.ejuBIG.de von den Vorsitzenden der Dekanatsjugendvertretungen Rebecca Pfeiffer und Mark Weber live online geschaltet.

Biedenkopfs Dekan Gerhard Failing, der bereit das Startzeichen am Zug gegeben hatte, zeigte sich beim Segen zum Ende des Gottesdienstes sehr zufrieden: „Die Jugend hat heute ein Zeichen gesetzt, dass wir mit tollen Ideen und Fähigkeiten aus verschiedenen Gemeinden und Regionen in eine gestärkte Zukunft gehen.“

Nach einem gemeinsamen Imbiss machten sich die Besucher wieder auf dem Weg zum Bahnhof, um dann mit einem Feuerwerk verabschiedet zu werden. Für die Besucher ist klar, dass solche gemeinsame Aktionen nicht nur viel Freude verbreiten, sondern auch eine Verpflichtung für weitere Taten sind. Viele gemeinsame Aktionen finden die Jugendlichen auch schon im Jahreskalender, den alle Besucher zum Abschluss erhielten. Diesen Kalender gibt es auch in den Pfarrämtern des Dekanates und zudem gibt es immer alle Termine aktuell auf www.ejuBIG.de (jj)