Seite auswählen

Spontan mal nach Berlin…

8. Mrz 2016

Spontane Jugendgruppe landet in der Hauptstadt – Evangelische Jugend reist experimentierfreudig

Man stelle sich das vor: Eine Reisegruppe trifft sich in Friedensdorf am Bahnhof und erst im Lauf der Reise einigt sie sich auf ein Ziel! So eine Fahrt ins Blaue haben Hinterländer Jugendliche jetzt mit der Evangelischen Jugend erlebt. Die Reise sollte vom Dorf in eine deutsche Metropole gehen – aber die demokratische Entscheidung fiel erst während der Fahrt. „Ich hatte viele Ziele anvisiert“, berichtet Jugendpfarrer Stefan Föste aus Oberhörlen, „München, Hamburg, Dresden und Stuttgart wären in Frage gekommen. Oder eben Berlin… dahin wollte die Mehrheit schließlich.“ Die Jugendlichen und jungen Erwachsenen brauchten wenig Gepäck, dafür umso mehr Spontaneität.

Dank Hessenticket und „Schönes-Wochenende-Ticket“ war die Gruppe flexibel und schnell unterwegs. Die Züge waren durchweg pünktlich und komfortabel. Die gutgelaunte Gruppe knüpfte sogar mit Reisenden und Schaffnern ungezwungene Kontakte.

In Kassel gab es eine Zwischenübernachtung. Dafür kam lediglich die Jugendherberge in Frage, „Backpacker-Hostels“ gibt es dort nicht. Für die Hauptstadt fand sich jedoch eine solche einfache Herberge, die spontan Zimmer frei hatte. Das Hostel „Industriepalast“ stellte sich als konkurrenzlos günstig und dabei sauber, sicher und gemütlich heraus. Zudem lag es in einem angesagten „Kiez“, direkt an der Spree in der Nähe der Oberbaumbrücke. Ob Eastside-Gallery, Hackesche Höfe oder Brandenburger Tor – die Gruppe erkundete viele Orte in der Spreemetropole.

Auf der Rückfahrt gab es deshalb viel zu erzählen. Spätestens in Marburg aber kam das Heimweh, z.B. bei Theresa Theis aus Steinperf: „Jetzt geht es für uns Dorfkinder wieder nach Hause!“ Und Paula Kornmann aus Oberhörlen stimmte zu: „Bei dieser Reise haben wir in zwei Tagen so viel erlebt wie sonst in zwei Wochen!“

Hier ein paar Bilder von der Tour